Freitag, 30. November 2018

KITASCHULEHORT - Herzliche Einladung zum Nach-Schauen

Das Webinar "KITASCHULEHORT: Kooperation im Schnittfeld 'formeller' und 'informeller' Bildung" fand gestern ein lebhaftes Echo. Wir freuen uns über die aktive Beteiligung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und können für uns sagen: Gerne wieder :-). Das komplette Webinar kann hier "nach-gesehen" werden: http://www.kita-brandenburg.de/webinare/. Wer keine Gelegenheit hatte, dabei zu sein, kann hier zumindest schauen, was vorgestellt und diskutiert wurde. Und weil nach dem Webinar nicht am Ende der Gedanken ist, gibt es auch eine Möglichkeit, die angesprochenen Fragen weiter zu bewegen. Genau dafür gibt es das Forum www.kita-brandenburg.de. Was immer Sie im Nachgang zur Liveteilnahme oder aber dem Nach-Schauen bewegt, kann hier eingebracht und in Forumsform weiter diskutiert werden. Selbstverständlich stehen wir auch für Rückfragen zum eingebrachten Impuls zur Verfügung. Wir freuen uns auf ein (Wieder-)Lesen im Forum - und vielleicht ja auch ein (Wieder-)Sehen und -hören in einem nächsten Webinar.
Markus Althoff & Heike Bloch

LINKS:
> Das Webinar KITASCHULEHORT zum Nach-Sehen: 
http://www.kita-brandenburg.de/webinare/
> Das Forum Kita-Brandenburg zum Austauschen: 
http://www.kita-brandenburg.de/viewtopic.php?f=34&t=700

Dienstag, 20. November 2018

KITASCHULEHORT: Kooperation im Schnittfeld „formeller“ und „informeller“ Bildung

Am 29.11.2018 bietet das Institut für Bildung und Entwicklung ein kostenloses Online Seminare für pädagogische Fachkräfte an.
„KITASCHULEHORT: Kooperation im Schnittfeld „formeller“ und „informeller“ Bildung“ lautet das Thema.
Heike Bloch, Kita- und Hortleiterin sowie Markus Althoff, ehemaliger Schulleiter der Evangelischen Grundschule am Hoffbauer Bildungscampus in Mahlow und Abteilungsleiter für Primarbildung bei der Hoffbauer gGmbH leiten durch das Webinar, beleuchten die rechtlichen und konzeptionellen Hintergründe und berichten über Kooperationserfahrungen aus der eigenen Praxis. Inhaltliche Details entnehmen Sie bitte der untenstehenden Beschreibung. Über folgenden Link können Sie sich für das Online Seminar anmelden: https://kita-brandenburg.edudip.com/lp/313518
Beschreibung:
Alle Expertinnen und Experten sind sich einig: Kooperation auf Augenhöhe sollte leitend sein für die Zusammenarbeit zwischen den Fachkräften in den unterschiedlichen Bereichen, die mit der Erziehung, Betreuung und Bildung von Kindern betraut sind. Reibungs- und konfliktfrei ist diese Zusammenarbeit zwischen Erzieherinnen und Erziehern auf der einen und Lehrkräften auf der anderen Seite jedoch nicht immer, verbindlich verankert, geboten und da, wo sie gelingt, unbedingt lohnend aber auf jeden Fall. Nicht zuletzt liegt dies an den unterschiedlichen Akzenten in der Erziehungs- und Bildungsarbeit im Schnittfeld zwischen „formeller“ und „informeller“ Bildung.
Das Webinar KITASCHULEHORT: Kooperation im Schnittfeld „formeller“ und „informeller“ Bildung will den rechtlichen und konzeptionellen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für eine solche Zusammenarbeit auf den Grund gehen und fragt nach Bedingungen für eine gelingende Kooperation. Gefragt sind aber vor allem auch Ihre Erfahrungen. Lassen Sie sich einladen zu einem Austausch zur Kooperation von Fachkräften in der Begleitung von Kindern im Grundschulalter. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen! Gern verteilen Sie die Einladung an andere Interessierte weiter.


LINK:
> Melden Sie sich hier an: https://kita-brandenburg.edudip.com/lp/313518

Montag, 5. November 2018

Gegen das Vergessen: Projektwoche der Evangelischen Grundschule Mahlow mit Ausstellung und Gedenkfeier anlässlich der Pogromnacht vor 80 Jahren

Gleich nach den Herbstferien, vom 5. bis 9. November befassen sich die Jahrgänge vier bis sechs der Evangelischen Grundschule Mahlow mit dem Gedenken an das Novemberpogrom vor 80 Jahren. Am Freitag, dem 9.November um 10.00 Uhr eröffnen die Schüler eine Ausstellung mit den Denkmalen, die im Rahmen des Gedenkens entstehen werden. Um 13.00 Uhr veranstalten einige Schüler mit ihren Lehrerinnen und Erziehern bei den Stolpersteinen für die Familie Amster, Trebbiner Straße 41 in Mahlow, eine Gedenkfeier. Über das Kinderbuch „Papa Weidt“ von Inge Deutschkron werden die Kinder an das Thema und die wichtigsten Hintergrundinformationen - antijüdische Gesetze, Verfolgung, Verstecken, Verrat, Deportation, Auschwitz – herangeführt. Der Ortsbezug wird über die Stolpersteine für das Ehepaar Amster aus Mahlow und die Erzählung über das Leben und Schicksal dessen Sohnes Julian Amster hergestellt. Dazu wird Herr Jürgen Stiel in die Schule kommen und zu seiner Forschung über die Familie Amster und die Verlegung der Stolpersteine berichten. Im Laufe der Woche entwickeln die Kinder Ideen für ein eigenes „Denkmal“, setzen sie um und stellen sie am Freitag öffentlich aus. 
Wann: 5. bis 9. November: Projektwoche „Gegen das Vergessen“ Freitag, 9. November, 10.00 Uhr: Ausstellungseröffnung Freitag, 9. November, 13.00 Uhr: Gedenkfeier 
Wo: Ausstellung: Evangelischen Grundschule Mahlow, 1. OG, Berliner Straße 26, 15831 Blankenfelde-Mahlow Gedenkfeier: Trebbiner Straße 41, Mahlow
Kontakt: Daniela Führ, Schulleiterin, Tel. 03379 20 75 00

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Die erste "Potsdamer Konferenz zur Pädagogik": Ein Auftakt, der Lust macht auf mehr

"Was Kinder denken und tun ist nicht falsch, sondern anders." - Ein Kontrapunkt war sie, die 1. Potsdamer Konferenz zur Pädagogik; ein Kontrapunkt zu schnelllebigen Antworten auf mitunter noch gar nicht richtig durchdrungene Fragen. 
Die Hoffbauer gGmbH, die Bundesakademie für Kirche und Diakonie und die Fachhochschule Clara Hoffbauer Potsdam öffneten am 4. und 5. Oktober 2018 auf der Havelinsel Hermannswerder einen interdisziplinären Begegnungs-, Kommunikations- und Denkraum von im pädagogischen Feld Forschenden, Lehrenden und praktisch Tätigen. Etwa 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Pädagogik, Politik und Wissenschaft folgten der Einladung. 
Urs Ruf und Peter Gallin stellten ihrem Einführungsimpuls den oben zitierten Satz voran und trafen damit vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion rund um die jüngsten bildungsministeriellen Rechtschreiblernvorgaben im Land Brandenburg ("Fibelpflicht" als vermeintlicher Ausweg aus der "Rechtschreibmisere") voll ins Schwarze. Schlüssig legten Sie dar, dass eine das Verständnis und die sach- und gegenstandsbezogene Handlungsfähigkeit stärkende Unterrichtsarbeit geradezu darauf angewiesen ist, die singulären Konzepte der Lernenden wahrzunehmen und zum Ausgangspunkt für Klärungs- und Verständigungsprozesse im Wechselspiel von "Ich-", "Du-" und "Wir-" Perspektive zu machen.
Ausgehend von Martin Buber und im Anschluss an Judith Butler brachte Henning Schluß den Begriff der "Anerkennung" und dessen ambivalente Funktion zwischen Zuwendung zum "Du" und Festlegung des "Du" auf von außen gesetzte Zuschreibungen als Herausforderung jedes dialogischen und damit auch pädagogischen Prozesses ins Spiel. Die damit aufgeworfene Frage, wie Dialog so gelebt werden kann, dass das verbindende in der Differenz wahrgenommen und die Differenz selbst fruchtbar werden kann, zog sich wie ein roter Faden durch die zwei Konferenztage.
Ganz praktisch wurde es in den Workshops am zweiten Konferenztag. Sie konkretisierten und kontextualisierten die Thematik mit Blick auf den muttersprachlichen sowie den Mathematikunterricht, das "sokratische Gespräch" zwischen Kindern und Erwachsenen und den Dialog im Kontext von gemeinwesenorientierten Projekten mit marginalisierten Jugendlichen. Dabei wurden selbstverständlich auch die Widersprüche und Reibungspunkte thematisiert, vor deren Hintergrund einer vom Dialog getragenen Kultur und Praxis in den unterschiedlichen institutionellen Handlungskontexten und im vorherrschenden politischen, pädagogischen und gesellschaftlichen Diskurs immer wieder bewusst der Rücken gestärkt werden muss.
Gerahmt wurde die Konferenz von kulturellen Beiträgen Studierender der Fachhochschule Clara Hoffbauer Potsdam, einem festlichen Abendessen, der Andacht von Pfarrer Martin Vogel am Freitagmorgen und natürlich dem wunderbaren Ambiente der Havelinsel Hermannswerder. 
Fazit: Die erste Potsdamer Konferenz zur Pädagogik war ein gelungener Auftakt und macht Lust auf mehr. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Korea in Kleinmachnow: Schulleiter aus Asien besuchen die Evangelische Grundschule Kleinmachnow

„Am meisten beeindruckt hat mich die Konzentration, mit der die Kinder bei der Sache waren - trotz ihrer Verschiedenheit.“ Das Fazit der Schulleiterinnen und Schulleiter, Mitarbeiter von Schulverwaltung und Hochschulen fiel durchweg positiv aus.
Sieben Tage dauert die pädagogische Rundreise der 25-köpfigen südkoreanischen Studiengruppe, die am 11. Oktober 2018 an der Evangelischen Grundschule Kleinmachnow Station machte. Im Zentrum des Interesses stand der Umgang mit Heterogenität. Denn auch in der sehr leistungsorientierten koreanischen Schulkultur wird diese zunehmend und in neuer Weise zum Thema. Zum Beispiel Mathematik: „Die Koreanischen Schülerinnen und Schüler sind sehr gut, wenn es darum geht, mathematische Operationen einzuüben und zu reproduzieren. Aber mathematisches Denken ist ein Problem. Ihr legt viel mehr Wert auf das Selberdenken“, resümierte ein koreanischer Kollege seine Eindrücke. Eine passende Einschätzung einer Schule, die sich – wie die Evangelische Grundschule Kleinmachnow – dem Dialogischen Lernen verschrieben und sich auf die Fahnen geschrieben hat, dass die Kinder zwar auch zeigen, was sie können, vor allem aber verstehen, was sie tun.
Dass die Schule hier spannende Einblicke zu bieten hat, zeigen nicht nur der Besuch der koreanischen Studiengruppe, sondern die Beteiligung an bundesweiten wie internationalen Schulentwicklungs- und Forschungsprojekten wie „Primarforscher“ und „EQUALPRIME“ (jeweils zu naturwissenschaftlichem Lernen und wissenschaftlichem Argumentieren).
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